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Mit einem Rudergerät auch zuhause rudern

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Mit einem Rudergerät lässt sich das Rudern in der eigenen Wohnung simulieren. Für Ruderer ist es ohnehin ein perfektes Trainingsgerät für zuhause. Die Rudermaschine erfreut sich allerdings seit einigen Jahren auch bei Nichtruderern einer wachsenden Beliebtheit und gilt in der Fitnessszene als letzter Schrei. Sie erobert sich hier einen festen Platz neben etablierten Trainingsgeräten wie dem Ergometer, dem Laufband und dem Crosstrainer.

Wir möchten die Vorteile des Rudergeräts vorstellen und auf wichtige Kriterien für den Kauf hinweisen, um Ihre Kaufentscheidung zu erleichtern, wenn auch Sie sich für das Indoor Rudern erwärmen. Zudem haben Sie unter diesem Link die Möglichkeit, sich über die Stärken und Schwächen vom HAMMER Rudergerät zu informieren.

Ausbau der Wettbewerbsfähigkeit

Wer selbst den Rudersport ausübt, um in die Fußstapfen berühmter Ruderer wie Steven Redgrave, Andreas Hajek, Elisabeta Lipa und Georgeta Andrunache zu treten, freut sich über den offensichtlichen Trainingsvorteil der Unabhängigkeit von Wind und Wetter. Da die Konkurrenz bekanntlich nicht schläft und diesen Vorteil ebenfalls nutzen möchte, dient das Indoor Rudern auch dem Erhalt und Ausbau der eigenen Wettbewerbsfähigkeit. Sport ist schlussendlich neben der richtigen Ernährung die wichtigste Ursache für eine gesunde Fitness.

In der Ruhe liegt die Kraft

Doch das Rudergerät lässt sich auch gut als allgemeines Trainingsgerät verwenden. Vor allem in den Bereichen Muskeltraining, Muskelaufbau, Konditionstraining und Fettverbrennung ist das Rudergerät als Trainingsmethode unübertroffen. Dabei die Techniken der Ruderer zu erwerben, nehmen Trainierende als angenehmen Nebeneffekt gern mit, die sich beim Training en passant die Philosophie dieses traditionsreichen Wassersports aneignen.

Im Internet kursieren anschauliche Tutorials, die zur richtigen Rudertechnik verhelfen. Beim Rudern sind in diesem Kontext ruhige und kraftvolle Bewegungen wichtig, um mit einem bestmöglichen Haushalt seiner Kräfte so schnell und lang wie möglich vorwärtszukommen. Ruderprofis wissen nur zu gut das Bonmot zu schätzen, dass in der Ruhe die Kraft liegt.

Training mit dem Rudergerät

Für die Fitness bietet das Training mit dem Rudergerät weitere Vorteile: Insgesamt werden 85 % aller Muskelpartien beim Workout beansprucht. Besonders profitieren die Muskulatur am Rücken, im Schulterbereich, am Oberarm, Bauch, Gesäß, Oberschenkel, an den Knien, an Unterschenkel und Waden sowie an den Füßen und Fingern. In der Fachliteratur wird immer wieder die Beanspruchung des großen Rückenmuskels Latissimus durch das Training mit dem Rudergerät hervorgehoben.

Des Weiteren ist der Energieverbrauch beim Indoor Rudern immens. Der Verbrauch von Kalorien liegt je nach Trainingsintensität bei einer Trainingsstunde zwischen 400 und 800 Kilokalorien. Besonders viel holen Sportler aus dem Rudergerät heraus, die anstelle der Dauermethode auf die Intervallmethode setzen. Aufgrund des hohen Trainingsaufwands ist das Rudergerät damit das ideale Trainingsgerät für Ruderprofis und Fitnessenthusiasten.

Widerstand durch Hydraulik, Magnet, Wind und Wasser

Rudergeräte besitzen vielfältige Brems- und Antriebssysteme, die über Hydraulik, einen Magneten, Wind und Wasser funktionieren. Hydraulische Rudergeräte sind dabei die günstigste Variante. Hier werden die Bewegungsabläufe über einen Zylinder aufgebaut, der den Trainingswiderstand herstellt. Dieser wird wiederum über ein Stellrad auf das gewünschte Maß eingestellt. Mit der Zeit vermissen Trainierende allerdings die fließenden Ruderbewegungen wie im Wasser und bemängeln mitunter hohe Verschleißerscheinungen des Trainingsgeräts.

Nur geringfügig teurer, aber wesentlich leistungsfähiger sind magnetische Rudergeräte, bei denen ein Schwungrad mit einer magnetischen Bremse den Widerstand erzeugt, der wiederum über einen Drehkopf komfortabel und mit einem großzügigen Differenzierungspotenzial justiert wird. Im Vergleich zum Hydrauliksystem ist dieses Rudergerät leiser und bietet flüssigere Bewegungsabläufe sowie einen höheren Maximalwiderstand.

Wird hingegen eine windbetriebene Rudermaschine genutzt, sorgt ein rotierendes Schwungrad durch seine Luftverwirbelungen für den Widerstand. Ein wichtiger Vorteil dieses Windrads besteht darin, dass die Intensität des Widerstands durch die eigenen Bewegungsabläufe automatisch in das richtige Maß gebracht werden. Feinjustierungen über ein Steuerungssystem bleiben dem Trainierenden erspart. Allenfalls die relativ hohe Geräuschkulisse könnte sich als störend erweisen.

Schließlich sorgt ein wasserbetriebenes Rudergerät für eine Rudersimulation, die den originalen Bedingungen beim Rudern auf dem Wasser am nächsten kommt. Der Widerstand wird über die Wassermenge im Tank angepasst. Diese Variante ist entsprechend begehrt und mit den höchsten Kosten verbunden. Das Design bietet die ambitionierteste Gestaltung und oftmals auch die volumenreichste Version.

Heilmittel Weihrauch

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Die unbefriedigenden Ergebnisse der Schulmedizin in Bezug auf die Behandlung der Arthrose lassen die Suche nach alternativen Heilmethoden attraktiv erscheinen. Dies gilt nicht zuletzt aufgrund des wenig ambitionierten Anspruchs der Schulmedizin, den Verlauf der als chronisch angesehenen Gelenkerkrankung nur aufhalten, aber nicht umkehren zu können. Eines dieser Heilmittel, das als Therapie gegen Arthrose in den letzten Jahren rege diskutiert wurde, ist Weihrauch, das in der traditionellen indischen Heilkunde Ayurveda seit ca. 5000 Jahren gegen Gelenkerkrankungen verwendet wird. Was hat es also mit Weihrauch gegen Arthrose auf sich?

Wie der Weihrauch gewonnen wird

Weihrauch wird dem Harz des Boswelliabaums entnommen, einem Balsambaumgewächs, das in Arabien, Afrika und Indien gedeiht. Um Weihrauch zu gewinnen, wird die Rinde aufgeschnitten, wodurch die klebrige Flüssigkeit des Harzes zum Vorschein kommt. Diese wird nun eingesammelt und getrocknet, wodurch die wertvollen Inhaltsstoffe zur Verfügung stehen. Mehr zur Weihrauch Wirkung bei Arthrose lesen Sie unter diesem Link.

Einer der wertvollsten Stoffe der Antike

Weihrauch war im Altertum auch jenseits von Indien einer der wertvollsten Stoffe überhaupt. Bekannt ist zum Beispiel mit der Weihrauchstraße eine der ältesten vorantiken Handelsrouten überhaupt. Die Araber versorgten die Bewohner der Mittelmeerregion mit dem luftgetrockneten Gummiharz, die den Stoff schnell zu schätzen begannen und ihn unter anderem als Salbe bei Gelenkschmerzen nutzten. Es ist kein Zufall, dass das Jesuskind als Geschenke von den heiligen drei Königen mit Gold, Myrrhe und Weihrauch die drei wertvollsten Stoffe der Antike überreicht bekam. Für Hippokrates gehörte Weihrauch zu den wichtigsten Heilstoffen und im Mittelalter setzte unter anderem die berühmte Heilerin Hildegard von Bingen diese Tradition fort.

Die Wirkung von Weihrauch

Weihrauch wirkt antiphlogistisch (entzündungshemmend) und analgetisch (schmerzstillend). Dadurch ist Weihrauch nicht nur gegen die Arthrose, sondern auch gegen die Gelenkerkrankung Arthritis interessant, die mit entzündlichen Prozessen einhergeht. Bei Asthma wiederum spielen Entzündungen an den Bronchien eine Rolle. Wichtig für den Heilungsprozess sind die im Weihrauch enthaltenen Boswelliasäuren wie die Lupansäuren, Robursäuren und Amyrin.

Wissenschaftler wiesen nach, dass diese Säuren eine hemmende Wirkung gegen die Produktion von Leukotrienen, Zytokinen und Prostaglandinen entfalten, die jeweils zur Verbreitung von Entzündungen beitragen. Zudem besteht Weihrauch zu 10 % aus ätherischen Ölen und damit aus der Substanz, mit dem sich der Baum gegen Bakterienbefall schützt. Außerdem konnte ein Zusammenspiel der Boswelliasäuren mit verschiedenen Proteinen entschlüsselt werden, die an Entzündungen beteiligt sind. Bedeutsam ist vor allem die Interaktion mit einem Enzym, das Prostaglandin E2 synthetisiert und das in der Medizin als entzündungshemmend bekannt ist.

Ergebnisse von Studien

In Versuchen wurde Weihrauch bereits an Zellen, Tieren und Menschen getestet. Zellkulturversuche zeigten eine Dämpfung von Entzündungen durch Weihrauch. Bei Mäusen und Ratten klangen Schwellungen an den Pfoten und Entzündungen im Bereich des Bauches durch Weihrauch ab. Bedeutsam sind vor allem vier indische Versuche an kleineren Patientenkohorten, die bei Arthrose eine moderat heilende Wirkung ergaben. Der Wert dieser Studienergebnisse ist umstritten.

Wie kann ich Weihrauch einnehmen?

Weihrauch ist in Deutschland bislang nicht als offizielles Medikament anerkannt. Es kann aber als Supplement oder homöopathisches Heilmittel erworben werden und wird als Kapsel eingenommen. Experten schlagen eine Dosis bis drei Dosen am Tag vor. Die Kapseln werden kurz vor dem Essen mit einem Glas Wasser eingenommen. Die Menge von 400 mg sollte pro Tag nicht überschritten werden. Vorsicht ist allerdings vor schädlichen Inhaltsstoffen geboten. Vor allem bei Weihrauchextrakten aus Indien wurden teilweise erhöhte Bleiwerte festgestellt.

Fazit: Ist Weihrauch eine Alternative als Heilmittel gegen Arthrose?

Vor allem die vier Studien zeigen klar, dass Weihrauch bei Arthrose kein Allheilmittel ist. Auf der anderen Seite besitzt Weihrauch allerdings ein günstiges Nebenwirkungsprofil, und die moderaten Erfolge bei der Behandlung von Schmerzpatienten durch Weihrauch weisen darauf hin, dass sich Patienten durchaus Hoffnungen auf eine Linderung ihrer Beschwerden und auf ein Zurückdrängen ihrer Entzündungen machen können.