Warum die Papaya so beliebt ist

Die in tropischen Gefilden wachsende Papaya wird als Frucht auch in Europa immer beliebter. Im Supermarkt ist sie meist zwischen der Mango und der Ananas zu finden. Der Grund für die Beliebtheit der Papaya ist ihr einzigartiger milder und süßlicher Geschmack, der von Feinschmeckern zwischen der Melone und dem Pfirsich verortet wird. Außerdem gilt die Frucht als urgesund, was wir in der Folge genauer ausarbeiten möchten.

Die Ähnlichkeit zur Melone brachte der originellen Tropenfrucht den Beinamen der Baummelone ein. Benötigen Sie mehr Informationen zum Thema Papaya und Gesundheit, dann empfehlen wir neben diesem Artikel den folgenden Ratgeber: https://vitalinstitut.net/papaya/

Wissenswertes zur Papaya

Als Christoph Kolumbus sich im Jahre 1492 in Indien wähnte, obwohl er soeben als zweiter Europäer nach Leif Eriksson Amerika entdeckt hatte und die Zeit endlich reif war für eine systematische Ausnutzung dieser bahnbrechenden Entdeckung, stieß er auch auf die Papaya. Er war von ihrem Geschmack so angetan, dass er sie liebevoll „Frucht der Engel“ nannte.

Wissenschaftlich korrekt heißt das Melonengewächs „Carica Papaya“. Es wächst an einer bis zu 10 Meter langen Pflanze, die eher an einen Baum als einen Strauch erinnert, aber aufgrund der fehlenden Verholzung botanisch als Strauch eingeordnet wird. Die in Europa verkaufte Papaya wiegt üblicherweise um 500 Gramm, kann aber als Riesenpapaya bis zu 6 kg schwer werden. Viele Liebhaber der Papaya verweisen hingegen darauf, dass das Gewächs der Papaya etwas eigenes sei, also ein richtiger Aliud.

Die Papaya besitzt eine ovale Form, die birnenähnliche Verformungen annehmen kann. Ist sie reif, ist die Schale gelbgrün und gibt bei einem Fingerdruck leicht nach. Das Fruchtfleisch ist dann hellorange bis rosa. Gelegentlich geht die Farbe ins Kirschrote über. Außerdem strömt die reife Papaya einen herrlichen aromatischen Duft aus. Bemerkenswert ist zudem, dass abgesehen von der Schale alle Bestandteile der Tropenfrucht verzehrt werden können, das heißt das Fruchtfleisch, der Saft, die Blätter und die Kerne.

Die Inhaltsstoffe der sanften Tropenfrucht

Die Papaya ist extrem reich an wertvollen Vitaminen und Mineralstoffen. Als „Vitamin-C-Bombe“ decken 100 Gramm Papaya bereits den Tagesbedarf an Vitamin C. Andere Vitamine der Papaya sind die Vitamine A, E, B1-B6 und Folsäure (auch Vitamin B9). Sie besitzt neben wichtigen und bekannten Mineralstoffen wertvolle Spurenelemente. Ihr Portfolio umfasst Kalium, Kalzium, Phosphor, Magnesium, Zink, Kupfer, Eisen und Mangan. Durch dieses Zusammenspiel ergeben sich zahlreiche gesundheitlichen Vorteile durch das Verzehren der Papaya:

Papaya und Gesundheit

Generell werden der Papaya von Wissenschaftlern zahlreiche positive Auswirkungen auf die Gesundheit zugeschrieben. Auf diese Weise sei das Melonenbaumgewächs besonders effizient für einen gesunden Magendarmtrakt, den Stoffwechsel und das Immunsystem. Sogar im Kampf gegen den Krebs leistet die Papaya gute Dienste. Da schon lange bekannt ist, dass die australischen Aborigines mithilfe der Papaya zahlreichen Krebspatienten helfen konnten und die Papaya als Heilfrucht gezielt gegen den Krebs einsetzten, ist die Papaya ein attraktiver Gegenstand der Krebsforschung. Wissenschaftler fanden heraus, dass in nahezu allen Bestandteilen der Papaya krebstötende Substanzen vorkommen.

Andere wertvolle Substanzen der Papaya wirken gegen Entzündungen, Schmerzen und als Antioxidantien gegen Freie Radikale. In der Drogerie finden sich zudem viele Papaya-Extrakte für die Hautpflege und Anti-Aging. Insgesamt ist die in der Frucht konzentrierte Mischung aus Vitaminen und Mineralstoffen generell gesundheitsfördernd, sodass die Papaya akut und prophylaktisch gegen zahlreiche Krankheiten, Beschwerden und Mangelerscheinungen wirkt.

Eine Papaya besitzt viele Ballaststoffe, kein Fett und nur wenig Fructose. 100 Gramm der Frucht enthalten nur 31 Kalorien, was die Papaya für eine Diät interessant macht. Die Tropenfrucht besitzt zahlreiche Enzyme, von denen das Enzym Papain das wertvollste ist. Es ist vor allem in den Kernen verbreitet, die deshalb mit verzehrt werden sollten. Aus geschmacklichen Gründen bietet es sich an, die Kerne von der Frucht zu separieren, zu trocknen und bei Bedarf davon zu naschen. Die Papayakerne besitzen einen intensiven Geschmack, der zwischen leicht pfeffrig und scharf changiert, sowie besonders konzentrierte Vorkommen des Enzyms Papain.